Längenmarke

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Spieltechnik Längenmarke
Ziel Dem Partner zeigen, wieviele Karten man in einer bestimmten Farbe besitzt.
Beschreibung Durch die Reihenfolge, in der man kleine Karten in aufeinanderfolgenden Stichen zugibt, zeigt man dem Partner, ob man eine gerade oder eine ungerade Anzahl an Karten in dieser Farbe besitzt.


Situation

Man muss oder will eine kleine Karte ausspielen oder zugeben, und es ist für den Partner wichtig zu wissen, wieviele Karten man von der gespielten Farbe noch hat. Typischerweise kommt dies beim Angriff des Partners gegen ein SA-Spiel vor. Auch beim Ausspiel einer Farbe kann und soll eine Längenmarke gegeben werden, sofern man eine kleine Karte ausspielt.

Eine weitere Bedingung ist, dass damit zu rechnen ist, dass dieselbe Farbe möglichst bald (idealerweise gleich im nächsten Stich) nochmals gespielt wird, denn die Markierung beruht ja auf der Tatsache, welche von zwei kleinen Karten als erste und welche als zweite zugegeben wird.

Vorgehen

Von einer ungeraden Anzahl gibt man die kleinste Karte zu, von einer geraden Anzahl zunächst ein höhere. Beim Zugeben der zweiten Karte erkennt der Partner, wieviel Restkarten man noch hat:

  • Wenn die zweite Karte höher war, hat der Zugebende jetzt noch 1 oder 3 Karten in dieser Farbe
  • Wurde als zweites eine kleinere Karte zugegeben, hat der Zugebende jetzt noch 0 oder 2 Karten in dieser Farbe.

Längenmarken werden nur gegeben, wenn der Nutzen für den Partner höher ist als für den Alleinspieler. Man sollte also immer kritisch prüfen, ob der Partner mit dem Wissen etwas anfangen kann, das er durch die Längenmarke erhält.

Mit Figuren wird niemals eine Längenmarke gegeben.

Varianten

Man kann auch die umgekehrte Bedeutung vereinbaren; in diesem Fall würde die Zugabe-Reihenfolge hoch - niedrig den Besitz einer ungeraden Kartenzahl bedeuten.

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